Vortrag: Mythos Künstliche Intelligenz –
Woher sie kommt, wohin sie führt, was sie kann –
und was sie niemals können wird

Christoph Holz

Christoph Holz

Es handelt sich um eine Online-Seminaraufzeichnung

Das sind Kerngedanken aus dem Vortrag:

  • Die größte Gefahr der KI ist nicht, dass sie zu gut wird. Die größte Gefahr ist unser unkritisches Vertrauen.
  • Wer glaubt, neuronale KI halluziniert manchmal, liegt falsch. Sie halluziniert immer! Aber mit ein wenig Glück stimmt sie manchmal mit der Realität überein.
  • KI ist kein technischer Begriff, sondern ein philosophischer Schöpfungsmythos. Er repräsentiert die ewige Sehnsucht der Informatik nach der Schaffung einer eigenen Lebensform.

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Die Inhalte des Vortrags von Christoph Holz - etwas genauer

Künstliche Intelligenz ist älter als der Hype suggeriert:
Mary Shelley beschrieb sie 1816 in Frankenstein,
Ada Lovelace zerlegte sie hundert Jahre vor Alan Turing.

Heute kann kein Informatiker mehr erklären, wie GPT funktioniert – und trotzdem behauptet die KI wieder zu wissen, was wahr ist.

Christoph Holz spannt den Bogen von der Dampfmaschine zum Quantencomputer, vom Expertensystem zur Halluzination, von der europäischen Erfindung zur amerikanischen Markteroberung.
Eine Bestandsaufnahme darüber, was die Maschine kann — und was sie niemals können wird.

Das sind 3 Kerngedanken aus dem Vortrag:

  • Die größte Gefahr der KI ist nicht, dass sie zu gut wird.
    Die größte Gefahr ist unser unkritisches Vertrauen.
  • Wer glaubt, neuronale KI halluziniert manchmal, liegt falsch. Sie halluziniert immer!
    Aber mit ein wenig Glück stimmt sie manchmal mit der Realität überein.
  • KI ist kein technischer Begriff, sondern ein philosophischer Schöpfungsmythos.
    Er repräsentiert die ewige Sehnsucht der Informatik nach der Schaffung einer eigenen Lebensform.

Mindestens das nimmst du mit aus dem Vortrag

Anhand bildhafter Metaphern und Beispiele wirst du verstehen, was Technik kann und wo die Grenzen (auch morgen) liegen.

1. KI entmystifiziert
Was sie kann und was sie niemals können wird.

2. Historische Tiefe
von Mary Shelley bis GPT.

3. Gelassenheit statt Hype
Eine fundierte Bestandsaufnahme.

Die Person Christoph Holz

Christoph Holz holt sein Publikum dort ab, wo es gerade steht.
Auf unvergleichliche und humorvolle Weise stellt er den Menschen in den Mittelpunkt einer lebenswerten digitalen Zukunft. Seine spannenden Gedankenexperimente zeigen den größeren Kontext und die ganz persönlichen Auswirkungen auf jeden Einzelnen. Wie kaum ein anderer übersetzt er digitales Wissen in logische Zukunftsszenarien mit überraschenden Konsequenzen.

Künstliche Intelligenz stellt liebgewonnene Geschäftsmodelle auf den Prüfstand.
Wie verändert sich meine tägliche Arbeit? Wird es in Zukunft noch Firmen geben? Wie kann sich die ganze Struktur der Wirtschaft verändern? Gedankenexperimente sagen die Zukunft nicht voraus. Aber sie können komplexe Veränderungen gestaltbar machen. Sie spielen mit dem Möglichen. Gedankenspiele sind das Trainingslager für eine gelungene Zukunft.

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Kommentare

Klaus Stockbauer

Verwirrung gelungen - dennoch danke für die Anregungen. Bis dann!

03.10.2026 15:13

Wolfgang Dembeck

Vielen Dank für die Inspirationen.

03.10.2026 15:14

Frank Kampmeier

Sehr unterhaltsam und mit genau der richtigen Prise Humor - ich habe den Abend genossen. Und gehe mit manch einer überraschenden Erkenntnis raus. Eigentlich müsste man den Vortrag noch einmal hören, um alles zu behalten... Danke!!

03.10.2026 15:15